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Andreas Zimmermann
 

 

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Poker Turniere


Omaha
Texas Hold'em

 


Omaha Pokerregeln

Auf den ersten Blick sehen die Omaha Pokerregeln denen von Texas Hold’em sehr ähnlich. Doch bei Omaha erhält jeder Spieler vier Karten, was Omaha Poker eine interessante Komplexität verleiht.• Holecards pro Spieler: 4 verdeckte Karten bilden die Starthand
• Gemeinschaftskarten: 5 Karten werden wie bei Texas Holdem am Board in drei Runden aufgedeckt.
• Anzahl der Spielrunden: 4
• Limits: Fixed Limit oder Pot Limit
• Blinds oder Antes: Blinds; normalerweise gibt es bei Omaha Poker keine Antes

Das Spiel

Bei Omaha erhalten Sie vier Hole Cards – also Karten, die Ihre Mitspieler nicht sehen können.
In der darauf folgenden Spielrunde werden fünf Karten offen aufgelegt. Die so genannten Gemeinschaftskarten. Diese Karten können von allen Spielern verwendet werden, um ein Pokerblatt aus fünf Karten zusammenzustellen.
Nachdem alle Karten ausgeteilt sind, müssen Sie zwei Ihrer Hole Cards mit drei Gemeinschaftskarten kombinieren, um das beste Pokerblatt zu bilden.

Blinds
Omaha wird mit Blinds gespielt. Vor dem Austeilen der Karten setzen die ersten beiden Spieler zur Linken des Dealers jeweils einen Small und einen Big Blind, um einen Grundeinsatz im Pot zu bilden.

Der Deal – Die Karten werden gegeben
Nachdem die Blinds gesetzt wurden, erhält jeder Spieler vier verdeckte Karten, Hole Cards genannt.
Danach folgt die erste Satzrunde, beginnend mit dem Spieler zur Linken des Big Blind.

Der Flop
Nach der ersten Satzrunde werden drei Karten offen auf dem Tisch aufgelegt – der so genannte „Flop“.
Dann startet die zweite Satzrunde beginnend mit dem ersten aktiven Spieler zur Linken des Dealers.

Der Turn (Fourth Street)
Nach der zweiten Satzrunde wird die vierte Gemeinschaftskarte aufgedeckt. Sie wird „Turn“ oder auch Fourth Street genannt.
Danach folgt die dritte Satzrunde, wieder beginnend mit dem ersten aktiven Spieler zur Linken des Dealers.

Der River (Fifth Street)
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte wird “River” oder Fifth Street genannt. Es folgt die vierte und letzte Satzrunde. Wie immer beginnt der erste aktive Spieler zur Linken des Dealers.
Wenn nach dieser Satzrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, kommt es zum Showdown.

Spieltipps für Omaha Poker

Bei Omaha Poker sind hervorragende Hole Cards nicht so erfreulich, da Sie leider nur zwei davon verwenden dürfen.
Wenn beispielsweise Ihre Hole Cards vier Könige sind, halten Sie nicht einen Poker in Händen! Noch schlimmer, Sie können nicht einmal einen Drilling bilden, da kein König mehr als Gemeinschaftskarte erscheinen wird.

Ebenso sind Ihre Chancen auf ein Flush, wenn Sie bereits vier Karten einer Farbe halten, schlechter als mit nur zwei Karten der gleichen Farbe. Wenn Ihr Blatt aus zwei Herzen und zwei Pik besteht, sind Ihre Chancen auf ein Flush wesentlich höher.

Lassen Sie sich also nicht täuschen, wenn Sie bei Omaha ein vermeintlich fantastisches Startblatt halten.

Spekulieren auf eine hohe Straße

Bei Texas Hold’em ist nach dem Flop ein gemachtes Blatt (z. B. ein Drilling) normalerweise besser als eine „Drawing Hand“ – ein Blatt, das eine Verbesserung braucht, um zu gewinnen - (z. B. wenn Sie mit vier Karten auf eine Straße spekulieren).
Bei Omaha ist dies nicht der Fall, da es sehr viele Möglichkeiten gibt, ein wirklich gutes Blatt zu bilden. Bei solchen Drawing Hands können Sie auch viel setzen.

Wenn Sie beispielsweise 10-9-6-5 in der Hand halten und der Flop K-8-7 ist, gibt es 20 Karten beim Turn oder River, mit denen Sie eine Straße bilden könnten: vier Vierer, drei Fünfer, drei Sechser, drei Neuner, drei Zehner und vier Buben.

Mit Ah-Ks-10h-9s und einem Flop mit Qh-Jh-3s gibt es 22 Karten, mit denen Sie eine Straße oder einen Flush bilden könnten. Daneben gibt es noch 16 Karten, mit denen Sie eine Straße bilden könnten: vier Achter, drei Neuner, drei Zehner, drei Könige und drei Asse. Mit den neun übrigen Herzen könnten Sie einen Flush bilden, drei davon wurden jedoch bereits gezählt, da Sie mit Ihnen auch eine Straße zusammenstellen können: 8h, 9h und Kh.

In beiden Fällen haben Sie gleiche oder bessere Chancen gegenüber einem Spieler, der beim Flop einen Drilling hält.

Texas Holdem Pokerregeln

Nachfolgend werden die Regeln der Pokervariante Texas Holdem erklärt. Für das Spiel gibt es verschiedene Schreibweisen:
- Texas Holdem
- Texas Hold'em
- Texas Hold em

Texas Holdem Poker ist die weltweit am häufigsten gespielte Pokervariante. Der wesentliche Unterschied zum Draw Poker (5 Karten Handpoker) sind die 5 offenliegenden community cards. Jeder Spieler erhält zusätzlich zwei verdeckte hole cards, die er den anderen Spielern nicht zeigen darf. Aus diesen 7 Karten stellt sich jeder Spieler das für ihn beste Pokerblatt zusammen.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zum Draw Poker ist der Grundeinsatz. Beim Draw Poker zahlt jeder Spieler die so genannte Ante, dass ist der Grundeinsatz. Beim Texas Holdem müssen nur zwei Spieler vor dem Aufdecken der community cards einen Grundeinsatz zahlen. Dieser wird blind genannt.
Links vom Dealer sitzt er small blind, er zahlt den halben Grundeinsatz. Links vom small blind sitzt der big blind, er zahlt den vollen Grundeinsatz.
Nachdem die blinds gezahlt wurden werden jedem Mitspieler zwei verdeckte Karten ausgeteilt. Der small blind erhält dabei die erste Karte.
Beginn der ersten Setzrunde
Der Spieler links vom big blind beginnt. Um mitspielen zu können, muss er jetzt mindestens den big blind zahlen.
Im einzelnen hat er folgende Möglichkeiten:
Fold
Der Spieler wirft seine Karten weg. Die Runde war für ihn kostenlos.
Call
Der Spieler zahlt den Mindesteinsatz und spielt weiter mit.
Raise
Der Spieler zahlt den Mindesteinsatz und erhöht den Einsatz für die anderen Spieler. Der darauf folgende Spieler muss dann mindestens den big blind plus die Erhöhung zahlen.
Jeder Mitspieler hat diese Optionen.
Als letztes ist der big blind an der Reihe, wurde bis zu ihm nicht erhöht, hat er eine so genannte Option. Er kann checken, dann werden die ersten community cards aufgedeckt oder er kann raisen, dann müssen die anderen Mitspieler die Erhöhung zahlen um weiter im Spiel zu bleiben.
Die erste Setzrunde ist beendet wenn alle verbleibenden Mitspieler den gleichen Betrag in den Pot eingezahlt haben.
Nach der ersten Setzrunde werden die ersten drei community cards aufgedeckt. Sie werden Flop genannt.
Beginn der zweiten Setzrunde
Der Spieler links vom Dealer beginnt. Zur Erinnerung er hat den small blind bezahlt.
Er hat folgende Möglichkeiten:
Check
Der Spieler schiebt und der nächste ist an der Reihe
Bet
Der Spieler setzt einen Betrag. An vielen Tischen gilt der big blind als Mindesterhöhung. Hier gibt es aber viele Varianten. Bei vielen privaten Pokerrunden wird auch ein anderer Betrag gewählt oft gibt es auch keine Mindesterhöhung.
Fold
Der Spieler wirft seine Karten weg. Wenn vorher nichts gesetzt wurde sollte man seine Karten nicht wegwerfen sondern lieber checken.
Auch diese Setzrunde ist erst dann beendet wenn alle Spieler den gleichen Betrag in den Pot gesetzt haben oder wenn alle Spieler gecheckt haben.
Nun wird die nächste community card aufgedeckt. Sie wird Turn genannt.
Beginn der dritten Setzrunde
Der Ablauf der dritten Setzrunde ist identisch mit dem der zweiten.
Jetzt wird die letzte community card aufgedeckt. Sie wird River genannt.
Beginn der vierten und letzten Setzrunde
Der Ablauf der vierten Setzrunde ist identisch mit dem der zweiten und dritten.
Nach Abschluß der vierten Setzrunde kommt der showdown. Alle noch im Spiel befindlichen Spieler müssen ihre Karten offenlegen. Der Spieler mit dem höchsten Pokerblatt hat gewonnen. Das ranking der einzelnen Blätter finden Sie hier.
Die Runde ist beendet. Der dealerbutton wandert einen Platz weiter und der Ablauf beginnt von vorne.

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